Unsere Geschichte

Der Spielmannszug USK Gifhorn wurde 1955 ins Leben gerufen. Die Überlegung war, die Ausmärsche des USK durch eine eigene Kapelle musikalisch zu unterstützen. Schon nach kurzer Zeit gesellten sich zu einigen absoluten Anfängern, Spielleute mit jahrelanger musikalischer Erfahrung. Unter der Stabführung von Albert Gerl marschierte dann zum erstenmal der eigene Spielmannszug durch die Stadt.
1973 übernahm Jürgen Schrader die Zugführung des Spielmannszuges. Einige ältere Mitglieder wollten sich zurück ziehen und so kam es, dass Jugendliche durch Plakate und Zeitungsinserate gesucht und auch gefunden wurden. So traten noch im Jahr 1973 eine ganze Reihe von Jugendlichen in den Spielmannszug ein, und konnten 1974 beim Schützenfest erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.
1979 löste Hans-Dieter Buschau dann Jürgen Schrader ab. Der Übungsbetrieb wurde stark intensiviert, das Niveau der Stücke stieg ebenso drastisch wie die Anzahl der öffentlichen Auftritte.
Durch den Eintritt in die SZVN (Spielmannszugvereinigung Niedersachsen) konnte man erstmals an Wettstreiten teilnehmen, bei denen Wertungsrichter die Qualität der Musik benoteten. Der erste Wettkampfauftritt erfolgte am 1. Mai 1979, es war die Bezirksmeisterschaft, die in diesem Jahr in Knesebeck stattfand.

Kurze Zeit darauf wurde mit dem Spielen auf Signalhörnern begonnen, die in den sechziger Jahren schon einmal kurze Zeit benutzt wurden.
Bei der Bezirksmeisterschaft 1980 trat man erstmals in der Klasse Stamm B auf und belegte unter 12 Teilnehmern den 6. Platz.
Das 25 jährige bestehen des Zuges wurde 1980 groß gefeiert. Es fand ein Kommersabend im Schützensaal statt, am Tag darauf wurde ein Freundschaftstreffen durchgeführt, an dem 20 Spielmannszüge teilnahmen.
Im Jahr 1981 beteiligte sich der Zug zum ersten Mal als reiner Jugendzug an einem Wettstreit.
Den bis dahin größten Erfolg errang der Zug im Jahr 1982, als in der Klasse Stamm B die Bezirksmeisterschaft gewonnen wurde.
Im gleichen Jahr konnte auch die Niedersachsenmeisterschaft in der Jugendklasse 1:2 errungen werden.
Im Winter 1982/83 wurde die instrumentale Besetzung um einige Trompeten und andere Blechblasinstrumente erweitert. Das führte auch zu einem erheblichen Ausbau des Repertoires. In dieser Besetzung wurde fortan in der Klasse gemischt-modern gespielt

Schützenfest 1983


Nachdem anlässlich der Niedersachsenmeisterschaft die Qualifikation zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft errungen wurde, gelang es 1984 gegen starke Konkurrenz den Titel eines deutschen Meisters nach Gifhorn zu holen. Damit hatte zu diesem Zeitpunkt niemand gerechnet, noch nicht einmal die Spielleute selber. Entsprechend groß war dann natürlich die Freude über diesen Sieg.

Schützenfest 1984


Nach der deutschen Meisterschaft beschloss der Zug, sich auf die moderne Brass-Band Musik zu spezialisieren. Auch wurde damit begonnen, ein Showprogramm auszuarbeiten, das zu der modernen Musik vorgeführt wurde. Vor diesem Hintergrund wurde der Zug in Showband USK Gifhorn umbenannt. Es wurden eine Vielzahl von Auftritten absolviert, der Zug wurde weit über die Grenzen von Gifhorn hinaus bekannt. Nur die Schützen, so schien es, sahen das etwas skeptisch. Die moderne Musik war nicht das, was man sich zum Marschieren wünschte.
Das sahen auch einige junge Musiker ein, die die Showband mittlerweile verlassen hatten, aber dennoch Interesse an der Musik und am Gifhorner Schützenwesen besaßen. Als Klaus-Dieter Oppermann 1988 den Wunsch vortrug, wieder einen Spielmannszug zu gründen, folgten etliche ehemalige Spielleute dieser Idee. Auf Initiative von Detlef Eichner und Hajo Schmidt, trat der Zug 1988 erstmals beim Gifhorner Schützenfest auf.
Der wiedergegründete Spielmannszug sollte eingentlich, so die Vorstellung von Klaus-Dieter, vor der 2. Kompanie das Schützenfest musikalisch begleiten. So war es auch 1988, danach beorderte das USK-Kommando die Spielleute jedoch kurzerhand an die Spitze des Umzuges. Das Uniformierte Schützenkorps Gifhorn besaß wieder einen Spielmannszug. Seitdem ist er aus dem USK nicht mehr weg zu denken. Die bekannten Stücke wie Preußens Gloria, Sang und Klang und wie sie alle heißen, erfreuen die Schützen und wir haben alle viel Spaß und Freude an unserem Hobby, dass das schönste auf der Welt ist.

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